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Ethische Richtlinien

Viele Berufstätige in diesem Feld werden im Laufe ihrer Arbeit mit undokumentierten Migrant/innen konfrontiert und müssen lernen, mit der Illegalität, die ihren Arbeitsbereich umkreist, umzugehen. Nicht nur in Deutschland, wo die Hilfeleistung für undokumentierte Migrant/innen unter Strafe steht, sondern auch in anderen Ländern ist es für Hilfeleistende nicht einfach, ihre Tätigkeit zu rechtfertigen, weder vor der  Öffentlichkeit, noch vor dem Gesetz. In diesem Workshop sollen die Position von Sozialarbeiter/innen in Bezug zum Gesetz diskutiert werden und ethische Argumente gefunden werden, die die Hilfeleistung für undokumentierte Migrant/innen legitimieren.

PICUM hat einige Aktionen im Bereich ethischer Dilemma aufgrund von Hilfeleistungen für undokumentierte Migrant/innen durchgeführt. Die Diskussionen während des PICUM Workshops im Jahr 2001 zeigten die Notwendigkeit, ethische Richtlinien für alle Menschen zu entwickeln, die in ihrer beruflichen Tätigkeit mit undokumentierten Migrant/innen konfrontiert sind. Ein zweiter Workshop zu diesem Thema fand im März 2002 statt und eine Arbeitsgruppe wurde eingerichtet, um Richtlinien zu erstellen. Im Oktober 2002 wurden die Richtlinien von der PICUM Hauptversammlung angenommen.

Die Richtlinien sind in fünf verschiedenen Sprachen verfügbar. Um sie zu lesen, klicken Sie bitte auf die untenstehenden Links:

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