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Das Projekt Medizinische Versorgung im NowHereLand
Keywords: Health Care

Bessere Dienstleistungen für undokumentierte Migrant/inn/en in der EU
Ziel dieses durch das Aktionsprogramm der Gemeinschaft im Bereich der öffentlichen Gesundheit (2003-2008), der GD Sanco der Europäischen Kommission und der Barrow Cadbury Stiftung mitfinanzierte Projekt ist eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Menschen in Europa durch eine größere Aufmerksamkeit auf den Zugang, die Qualität und Angemessenheit von Gesundheits- und Sozialfürsorge für Migrant/inn/en und Immigrant/inn/en als bestimmende Faktoren der Gesundheitsversorgung. Ferner soll der Akzent auf Gesundheitsdienstleistungen für undokumentierte Migrant/inn/en gesetzt werden, da diese eine besonders gefährdete Gruppe, ein zunehmendes Risiko für die öffentliche Gesundheit und eine Gruppe, die Gesundheitsdienstleistern und die Gesundheitspolitik vor besondere Herausforderungen stellt, darstellt.
Diese Projekt wird ab Januar 2008 bis Dezember 2010 ausgeführt werden und es wird die Kenntnisse über die Leistungserbringung für undokumentierte Migrant/inn/en durch Beobachtung der gängigen Praxis der EU Gesundheitspolitik und Gesundheitsfürsorge erweitern. Es sollen übertragbare bewährte Verfahrensweisen identifiziert werden, die die Qualitätskriterien der Gesundheitsfürsorge und der Stressreduktion für Anbieter erfassen. In der Begutachtung der Bedürfnisse, Strategien und Probleme werden die Perspektiven der Gesundheitspolitik, der Anbieter und der Kunden berücksichtigt.
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Die Ziele des Projektes:
- Das erste allgemeine Ziel, um die Gesundheitsversorgung der Menschen in Europa zu verbessern besteht in der ausdrücklichen Unterstützung der Gesundheitsdienste in ihren Bemühungen das Problem anzuerkennen und in ihrer Suche für die bestmöglichen Lösungen in der systematischen Integration von Organisation und professioneller Routine. Dies kann durch Erfassung, Auswertung und Austausch von Modellen bewährter Verfahrensweisen erreicht werden.
- Das zweite allgemeine Ziel des Projektes besteht in der Förderung eines rationalen Umgangs mit den Widersprüchen dieser Situation durch Entscheidungsträger in der Gesundheitspolitik. Ebenso soll der Bedarf der Gesundheitsdienstleister an supportiver legaler und finanzieller Rahmenbedingungen, von individueller und öffentlicher Gesundheit einerseits und die Interessen der Migrationskontrolle auf der anderen ausbalanciert werden. Um dies zu erreichen, werden eine europäische Agendasetzung und eine europäische Erfaddung der zur Verfügung stehenden Kenntnisse und Daten über das Problem und der Lösungen auf der politischen und Dienstleistungsebene zur Verfügung gestellt.
- Das dritte allgemeine Ziel besteht darin, undokumentierte Migrant/inn/en sichtbar und für die Politikentwicklung und das Qualitätsmanagement der Gesundheitsversorgung, zumindest exemplarisch, nutzbar zu machen und dadurch den Gesundheitsschutz zu verbessern. Um dies zu erreichen, wird eine Sammlung und Analyse der Bedürfnisse und Erfahrungen unter Interessenvertretungen und undokumentierte Migrant/inn/en zur Verfügung gestellt.
Undokumentierte Migrant/inn/en sind aufgrund der problematischen Gesundheitssituation in ihren Heimatländern, der Gesundheitsrisiken der irregulären Migration, der Ausbeutung in den Aufnahmeländern und des schwierigen Zugangs zur Gesundheitsversorgung besonders gefährdet. Oft kommt die Gesundheitsversorgung zu spät, in unangemessener Form und niedriger Qualität. Sie benutzen Dienstleistungen nur in Notfällen, da administrative Verfahren ihren irregulären Status gefährden könnten. Die Kontinuität der Versorgung ist aufgrund des Fehlens einer Identität, ebenso wie aufgrund sprachlicher und kultureller Verständigungsprobleme schwierig. Dies macht die Dienstleistung für die Betroffenen weniger effizient und für die Gesundheitsdienstleister teurer.
Die Donau Universität Krems koordiniert das Projekt.
PICUM ist einer der sechs assoziierten Partner zusammen mit: AUSL di Reggio Emilia, MIM Malmö University, University of Brighton and CIES - ISCTE Portugal.
Kontakt
Ms. Kadri Soova
PICUM Project Officer
PICUM - Platform for International Cooperation on Undocumented Migrants
Gaucheretstraat 164
1030 Brussels
Belgium
tel. +32/2/274.14.39
fax +32/2/274.14.48
kadri.soova@picum.org








